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  • „Mein Zionismus hat Grenzen und die sind beim Brot“ – ein Interview mit Mihail Groys über sein Buch „Meine deutsche Geschichte“

    „Mein Zionismus hat Grenzen und die sind beim Brot“ – ein Interview mit Mihail Groys über sein Buch „Meine deutsche Geschichte“

    Ein Interview mit Antonia Sternberger EDA: In deinem Buch „Meine deutsche Geschichte“ bezeichnest du dich schon im ersten Kapitel als „deutsch-jüdischen Ureinwohner“. Kannst du mir erklären, wieso? MG: Ich bin auf den Begriff gekommen, da 2021 ja das Jubiläum von 1700 Jahren Judentum in Deutschland gefeiert wurde und ich als aschkenasischer Jude eben aus dieser…

  • Yaron Lischinsky und Sarah Milgrim hatten Träume, Pläne und ein gemeinsames Leben vor sich.

    Yaron Lischinsky und Sarah Milgrim hatten Träume, Pläne und ein gemeinsames Leben vor sich.

    Ein Beitrag von Liora Becher Er – ein junger, engagierter Diplomat mit deutsch-israelischen Wurzeln, leidenschaftlich in seinem Einsatz für Verständigung und Gerechtigkeit. Sie – eine US-Amerikanerin, klug, zugewandt, tief verwurzelt in ihrer jüdischen Identität. Am 21. Mai 2025 wurden sie in Washington, D.C., vor dem Capital Jewish Museum erschossen – mutmaßlich aus Hass auf das,…

  • Was von der Staatsräson übrig bleibt

    Was von der Staatsräson übrig bleibt

    von Ron Dekel Was von der Staatsräson übrig bleibt Die deutsche Politik spricht oft von der „Staatsräson“, wenn es um Israels Sicherheit geht. Spätestens seit Angela Merkels berühmter Nennung des Begriffs in der Knesset 2008 gehört das Bekenntnis in Teilen der deutschen Parteienlandschaft zur politischen Pflicht . Doch was bedeutet diese Formel konkret und wird…

  • The Jewish Art School and the Rabbi Jonas Sculpture

    The Jewish Art School and the Rabbi Jonas Sculpture

    Hani Esther Indictor Portner  Written March 2025 Adar 5785 Throughout history, as Jewish artists, we have banded together to help and support each other and to create new social and educational structures in order to provide safer environments where we can thrive creatively without the threat of antisemitism from our teachers or peers. In Germany’s…

  • Glück kann man auch trinken

    Glück kann man auch trinken

    Ein Interview mit dem jüdischen Gastronom Uwe Dziuballa aus Chemnitz geführt von Alex Tsyterer Wie habt ihr in der DDR eure jüdische Identität ausgelebt? War es möglich, offen eine Kippa zu tragen, so wie du es jetzt mit deinem Bruder machst? In der DDR wurde das jüdische Leben eher zurückgezogen und im privaten Rahmen gelebt.…

  • Words with Hanna 2.0

    von Hanna Veiler Von Widerstand und anderen zu abstrakten Begriffen All my life, I’ve been waitin‘ for I’ve been prayin‘ for, for the people to say That we don’t wanna fight no moreThere’ll be no more wars, and our children will play One day (one day), one day (one day) One day (oh-oh-oh) One day…

  • Dicke Luft – Yom HaAtzmaut 2025

    Dicke Luft – Yom HaAtzmaut 2025

    von Lien Droste Standort: Givat Tzarfatit, OstjerusalemIch öffne das Fenster, der stechende Geruch von Rauch kommt mir entgegen. Komisch, ist es nicht ein bisschen früh zum Grillen? Ich schließe das Fenster und setze mich an den Schreibtisch.  Die letzten 8 Monate haben mich verändert – beginnend mit dem Intensiv-Hebräischkurs als Vorbereitung auf mein Studium auf Hebräisch.…

  • „Hinaus zum Ersten Mai!“

    „Hinaus zum Ersten Mai!“

    Ein Gastbeitrag von Daniel Uschpol „Hinaus zum Ersten Mai!“ heißt es jährlich, wenn sich deutschlandweit Arbeitskämpfer*innen fast schon folkloristisch auf den Straßen versammeln, um für bessere Arbeitsbedingungen, einen gerechten Lohn und das gute Leben für alle zu demonstrieren. Unter diesen Gruppen gibt es auch solche, die als regressiv, autoritär und antizionistisch gelten. Nicht wenige dieser…

  • Drei Jahre Haft: Gericht erkennt antisemitisches Motiv im Fall Shapira an 

    Drei Jahre Haft: Gericht erkennt antisemitisches Motiv im Fall Shapira an 

    Joel Ben Joseph & Dario mit einem Kommentar von Alexandra Krioukov „Wer versucht, zwei Pferde gleichzeitig zu reiten, landet mit dem Hintern im Dreck.“ erklärt der Richter mit Blick auf den Verteidiger Ehssan Khazaeli, während er das finale Urteil verkündet. Dieses lautet: drei Jahre Freiheitsstrafe. Dabei bestätigt der Vorsitzende eindrücklich die antisemitische Motivation und die…