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🕎 Chanukka Edition 🕎

Neue Beiträge

  • Knackig, koscher, kultig

    Knackig, koscher, kultig

    Der Rapper Kosha Dillz hat sich nach ihnen benannt, kein Deli kommt ohne sie aus, und aus der israelischen Küche sind sie neben eingelegten Rüben oder Zitronen nicht wegzudenken: Gurken. Genauer gesagt: Pickles. Meine Instagram-For-You-Page ist voll von New Yorker*innen, die die besten Pickles suchen und bewerten, von Pickle-Pizza-Rezepten (die ich auch schon nachgekocht habe. 10/10, can recommend) und sogar Pickle-Water-Fontains. Durch Gurken-Enthusiast*innen wie Russischraclette oder thepeachbellini hat es die knackige Delikatesse bis ganz nach oben unserer Einkaufslisten und Herzen geschafft. Doch wie kommt es, dass dieses salzige Gemüse…

  • I don’t see Jewishness

    I don’t see Jewishness

    Warum es wichtig ist, von einem Antisemitismusproblem zu sprechen.  Die beiden Landesvorsitzenden Niedersachens Thorben Peters und Hilke Hochheiden behaupten, dass es keinen Platz für Antisemitismus in der Linkspartei gäbe. Grundlos erklärt Heidi Reichinnek, die Darstellung des Landesverbandes als antizionistisch sei falsch, obwohl es der exakte Wortlaut des verabschiedeten Antrags aus Niedersachsen war. Wenn dann Andreas…

  • Ein Nachtrag zu „Die Linke und Antisemitismus“ – Was die Linke seit dem Folgebeschluss vom 24. Mai 2025 getan hat. Spoiler: Nichts

    Ein Nachtrag zu „Die Linke und Antisemitismus“ – Was die Linke seit dem Folgebeschluss vom 24. Mai 2025 getan hat. Spoiler: Nichts

    Die Anerkennung der Jerusalemer Erklärung auf dem Bundesparteitag der Linken ist bald ein Jahr her. Einige Monate später habe ich in meinem Artikel “Die Linke und Antisemitismus” darauf aufmerksam gemacht, dass die Anerkennung wie eine Mischung aus Unfähigkeit und Unwillen, ernsthaft Antisemitismus zu bekämpfen, wirkt. Die Abstimmung fand nämlich damals ohne eine vorherige Konsultation von…

  • We’re Stronger Together: Ein Plädoyer für einen zuversichtlichen jüdischen Transnationalismus

    We’re Stronger Together: Ein Plädoyer für einen zuversichtlichen jüdischen Transnationalismus

    Rootless cosmopolitanism, dual loyalty, internationalism. Such accusations, long wielded against the Jews, seek to alienate us from our home societies and lay the groundwork for dispossession. While cast as subversive by antisemites, such a framing obscures how we should truly understand our international orientation: as one of our greatest qualities. The transnational nature of the…

  • Kampf für Frieden – ein Oxymoron, das keins ist –

    Kampf für Frieden – ein Oxymoron, das keins ist –

    und warum eine funktionierende Bundeswehr auch eine Wehrpflicht für Frauen bedeuten müsste Frieden ist ein Wort, das gerade in letzter Zeit viel zu oft genutzt wird, ohne dass es wirklich verstanden wird. Ähnlich wie die Demokratie ist es ein Zustand, der aktiv geschützt und verteidigt werden muss. Für Frieden zu kämpfen bedeutet, anzuerkennen, dass Frieden…

  • Jewish Geography ― India Edition

    Jewish Geography ― India Edition

    My name is Rishona Tambde, and while I love introducing myself as Jewish, I secretly love the double-take even more when I add, “…from India.” When I meet fellow Jews from Europe, Israel, or America, I often become a “living reminder” that Jewish life has thrived in the most unexpected places. Each time, I feel…

  • Da erwidert das Licht 

    Da erwidert das Licht 

    Dezember 1931, Kiel. Es dämmert, als Rachel Posner, die Frau des Rabbiners Arthur Posner, ihre Kamera nimmt und ein Foto macht. Ein Fenster, eine Chanukkia auf dem Sims. Draußen wehen Hakenkreuzfahnen, im Haus gegenüber befindet sich die Kreisleitung der NSDAP. In der Wohnung selbst bereitet sich die Familie auf den Schabbat vor. Auf der Rückseite…

  • Es gibt kaum jüdische Held*innen in der Popkultur – but here’s the Thing

    Es gibt kaum jüdische Held*innen in der Popkultur – but here’s the Thing

    Mit „the Thing“ ist jemand sehr konkretes gemeint, nämlich Benjamin Jacob Grimm, der diesen Sommer als Teil der „Fantastic Four“ weltweit auf Filmplakaten zu sehen war. In den Comics ist dieser Superheld offiziell seit 2002 jüdisch. Davor gab es nur implizierte Hinweise auf die Identität des golemartigen Charakters. Eindeutig wiederum ist, dass einer seiner Erfinder,…

  • Chanukka und Yalda – vereint in der Resilienz gegen Dunkelheit

    Chanukka und Yalda – vereint in der Resilienz gegen Dunkelheit

    Dieses Jahr fallen das jüdische Chanukka und „Yalda“, das am 21. Dezember als längste Nacht des Jahres in verschiedenen Regionen und Kulturen gefeiert wird, zeitlich zusammen. Ich kenne Yalda aus der iranischen Perspektive. Ursprünglich war Yalda ein religiöser Brauch aus der vorislamischen Zeit. Nachtstunden galten als eine Zeit der Dämonen und anderer Mächte Ahrimans, der…

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Channuka Edition, Jahrgang 4, Dezember 2025