Kategorie: Jahrgang IV, Dezember 25 (Channuka)
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Politische Ästhetik der Solidarität
Der Diskurs um den Nahostkonflikt macht deutlich, dass Solidarität häufig einer politischen Ästhetik entspringt. Dabei sollte sie einer universalistischen Logik folgen und konsistent sein. Man zeigt sich solidarisch mit marginalisierten Gruppen, da es moralisch richtig ist und zur Verbesserung gesellschaftlicher Umstände beiträgt. Ich als jüdischer Mann zeige mich solidarisch mit feministischen Bewegungen, weil der Kampf…
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Niemals Stress mit token jews
„Token“ nennt man ein Individuum, das zum Repräsentanten einer Gruppe auserkoren und zum Sprachrohr dieser gemacht wird. Im folgenden zu diskutierenden Beispiel passiert es bei Aussagen wie: „Ich als Jüdin kann versichern, xy ist kein Antisemit“ – Sprechortlogik. Diese Praxis unterliegt im Grunde selbst rassistischen Dynamiken, denn die Heterogenität einer oftmals marginalisierten Gruppe wird zugunsten…
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Intro des Jahrgangs 4
Liebe Leser*innen, das Chanukkafest steht kurz bevor! Bald ist es wieder so weit, und wir werden die Lichter gegen die Dunkelheit entzünden – für uns, für unsere Lieben, für die ganze Welt. In Teilen Berlins und anderer Großstädte werden Chanukkiot unweit von Tannenbäumen stehen und das Stadtbild pluralistischer gestalten. Ach ja, das Stadtbild, ein Begriff,…
